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Henschel HS 14 Kipperzug

brudli

Member
Registriert
12.07.2020
Beiträge
9
Hallo zusammen,
habe mich vor längerer Zeit schon vorgestellt und auch mitgeteilt das ich bisher mit RC Modellen noch nie etwas zu tun gehabt habe. Modellbau hat sich bisher bei mir auf LKW Modelle im Maßstab 1:87 die ich umgebaut habe und auf und die gute alte Carrera Universal beschränkt. Bauen möchte ich mir einen Henschel HS 14 als Kipperzug der bei uns bis ca. 1976 im Einsatz war. Hier mal zwei Bilder.

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Gebastelt habe ich bis jetzt das hier.

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Das bis jetzt verwendete Material stammt überwiegend aus dem Baumarkt oder war vorhanden. Da ich nicht weis ob sich das ganze realisieren lässt wollte ich die Kosten für den Anfang so gering wie möglich halten.
Ich möchte das das Fahrzeug mechanisch kippt, dafür habe ich Spindeln die mir ein Kollege gedreht hat, vielleicht noch blinkt. Für den Antrieb werde ich mich wohl für einen Unterflurantrieb entscheiden, habe zwar noch ein Tamiya Getriebe mit Motor das mir aber zu klobig erschein und viel Platz benötigt. Keine Ahnung habe ich auch ob 12 oder 7,2V und was man sonst noch alles braucht und bin auf die Hilfe von erfahrenen Modellbauer angewiesen. Ich wohne in der Nähe von Lörrach und vielleicht kann mir jemand anhand dessen was ich bis jetzt gebastelt habe zeigen was ich alles brauche für ein funktionsfähiges Modell.
Momentan versuche ich mich gerade am Antrieb für den Kipper, dafür wurde ein Schneckenradgetriebe gebaut mit dem Übersetzungsverhältnis 1:20, ganz nach dem Motto Versuch macht kluch. Das Ganze funktioniert für den Anfang nicht schlecht aber der Motor ist wohl auch bei 12 V zu schwach. Hier mal ein Blick auf das Getriebe.

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Diesen Motor habe ich verwendet.

DSC01647.JPG DSC01648.JPG

Sicher hat der eine oder andere von euch schon so etwas gebaut und kann mir zum Motor oder Antrieb einen Tipp geben.
Freue mich auf Fragen und Anregungen und hoffe ich habe mit meinem Bericht alle Forumsregeln eingehalten.
Eine Frage hätte ich noch: Wie groß dürfen Bilder maximal sein?

Einen schönen Restfeiertag.

Gruß Peter
 
Hallo Peter,

das wird ja ein schönes Modell!
Der Motor dreht ja exterm schnell und hat relativ wenig Drehmoment. Ein Getriebemotor ist da besser geeignet, z.B. ein RB35
Die Drehzahl des Motors hängt dann davon ab wie schnell die Mulde angehoben werden soll. Da kann man sich bei Youtube Videos ansehen und hat dann ein Gefühl wie schnell das sein soll.
Die Übersetzung der Schnecke muss man natürlich auch in die Berechnung nehmen.
 
Hallo zusammen,

vielen Dank für euren Zuspruch und den Tipp von Bert mit dem Getriebemotor. Ich muss meinen Kipperantrieb wohl noch mal überdenken. Bei uns in der Ecke gibt es weit und breit keinen Modellbauladen wo man mal schnell hinfahren könnte und irgendwas holen deshalb war mein Einstieg in das Projekt der Bau des Anhängers denn das Material war vorhanden. Aus einem 6mm starken und 50mm breiten Flacheisen habe ich die Grundform der Rahmenlängsträger zugeschnitten und zurechtgefeilt. Dazu noch 1mm Karosserieblech und ein Drehteller aus dem Baumarkt.
Das hauseigene Presswerk.

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Das Überstände nach dem Abkanten wurden dann noch mit der Feile auf Maß gebracht.
Fertiger Längsträger und Grundform, die von der Länge her auch für einen 3 Achs Kippanhänger reicht.

IMG_6873.JPG

Die Profile für den Drehschemel habe ich auf die gleiche Art hergestellt, das hintere Kipplager ist ein Stück Hydraulikrohr. Die meiste Arbeit am Chassis war das verputzen der Schweißnähte.

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Ich möchte so wenig wie möglich sichtbare Schrauben darum der Aufwand. Geschraubt sind bisher nur die Federn, die Zuggabel und der Drehteller.
Parallel zum Chassis habe ich die vorhandenen Wedico Räder mit Radnaben ausgestattet die kugelgelagert sind.

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Das waren meine ersten Schritte Modellbau im größeren Maßstab. Ich hoffe ich langweile euch nicht mit meinem Bericht und wenn doch lasst es mich wissen. ;)

Einen schönen Sonntag.

Gruß Peter
 
Hallo Peter,

Von Igarashi gibt es auch noch den Motor N2738-51 der hat die gleiche Größe wie der von Dir verwendete Motor und hat eine leistung von 11,8 W.
In Verbindung mit einem RB35 Getriebe, Untersetzung 1:50 und einer 5mm Spindel hebt er bei der richtigen Hebelanlenkung locker 10 kg.
 
Hallo Peter
Bei uns in der Ecke gibt es weit und breit keinen Modellbauladen wo man mal schnell hinfahren könnte und irgendwas holen
Ja, die Zeiten sind vorbei. Für mich auf dem Land hat sich das eh nicht gelohnt, der Weg war einfach immer zu weit. Die Kipperspindel läuft ja nur gelegentlich, da würde ich z.B. einen 6V Motor nehmen und den mit 7,2V betreiben. Bei einem Getriebemotor muss man aufpassen, speziell mit Spindel kann der Kräfte erzeugen die dir das Modell zerstören können. Es gibt da drei generelle Möglichkeiten:
1: Endschalter
2: Freilauf mit Feder an der Spindel
3: Strommessung und Abschaltung über einen Microcontroller (z.B. Arduino)

Musst mal bei den LKW Modellen etwas suchen, da findest du einige Anregungen.
 
Hallo Peter,

das gefällt mir ausgesprochen gut, was du uns hier zeigst. Sehr schöner Kipperzug aus einer von mir besonders geliebten Epoche.
 
Guten Tag zusammen,
ich habe mal ein wenig weiter gebastelt, mehr oder weniger nur Kleinteile. Hier mal die Teile im Überblick. Die Kabine ist im Rohbau auch fertig bis auf das Dach.

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In den beiden Werkzeugkisten soll die Mechanik für die Entriegelung der seitlichen Bordwände versteckt werden. Zum Kohle fahren gab es früher Bordwanderhöhungen aus Holz wobei die an der Stirnwand fest angebaut und die seitlichen und hinten bei Bedarf montiert wurden.

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Das Armaturenbrett mit Lenkrad. Ganz wichtig war für mich als kleiner Junge der Haltegriff auf der rechten Seite. Hier konnte ich während der Fahrt stehen und mich festhalten und bei einer Vollbremsung bin ich nicht gleich durch die halbe Kabine geflogen. Heute undenkbar.

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Zwei Luftkessel mit Druckregler und Zweikreisschutzventil und Entwässerungsventilen auf der Unterseite gab es auch noch.

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Das ist im Moment alles, halte euch auf dem laufenden.

Gruß Peter
 
Hallo zusammen,
nicht das ihr meint ich habe die Flinte schon ins Korn geworfen und habe aufgegeben, soweit ist es noch nicht . Tatsächlich habe ich einiges probiert, verworfen und wieder neu gemacht.
Das Fahrgestell vom Anhänger war mir zu nackig darum habe ich ein paar Kleinigkeiten angefertigt. Als erstes gab es für den Drehschemel einen Luftkessel aus einem Stück 16mm Leerrohr, zwei Muttern M8 und zwei 8er Schloßschrauben. Die Kanten an den Muttern habe ich etwas gebrochen dann haben sie exakt in das Rohr gepasst. Noch zwei 2mm Löcher gebohrt und Messingrohr als Luftleitung eingeklebt und zwei Halter aus Messing und Kupfer angefertigt. Dazu noch ein Anhängersteuerventil mit Bremskraftregler und einen Durchgang am Drehteller aus einer Luftverschraubung.

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Aus diesen Kleinteilen habe ich Abdeckungen für die Bremstrommeln, Bremswellen mit Lagern, Bremshebel und Radbremszylinder gebastelt und an den Achsen montiert.

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Im Moment bin ich an den Antrieben für die Kipper, hoffentlich klappt das so wie ich mir das gedacht habe. :) Halte euch auf dem Laufenden.(wenn ihr wollt)

Gruß Peter
 
Sorry, aber wie bekomme ich die Anhänge wieder weg?

Gruß Peter, der Ungeschickte
 
Hallo zusammen,
vielen Dank für eure Interesse an meinem Beitrag. Ich habe meine Kipperbrücken im Rohbau fertig gestellt. Das Prinzip ist am Motorwagen und am Anhänger gleich.
Ein Getriebemotor treibt einen Schneckenradsatz an in dem eine Abtriebswelle aus einem Kugelkopfinbusschlüssel verbaut ist. Dieser dreht eine Inbusschraube in der Kippersäule und hebt oder senkt die Brücke. Die Bordwände sind links und hinten zum herunter klappen und pendelnd, rechts nur zum herunter klappen und öffnen sich hinten und links beim kippen automatisch. Hinten ist so eine mechanische Entriegelung recht einfach zu bauen, seitlich ist der Aufwand größer da es noch Umlenkhebel braucht. Diese Mechanik habe ich in einer "Werkzeugkiste" untergebracht.
Die Brücke von unten.

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Verriegelung hinten.

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Verriegelung seitlich.

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Verriegelung seitlich mit Werkzeugkiste.

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Nach hinten beträgt der Kippwinkel ca 42 Grad. Das Original brachte es laut Prospekt auf 48 Grad.
Als nächstes möchte ich mal ein paar Teile lackieren und mich dann mal an die Elektrik wagen.

Gruß Peter
 

Servonaut
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